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Ein Tagesausflug zum Kap der guten Hoffnung

Neben der Arbeit im Vrygrond Computer Lab bleibt unseren Freiwilligen in Kapstadt an den Wochenenden viel Zeit, um die Kaphalbinsel zu erkunden. Ein Highlight ist dabei ein Ausflug zum Kap der guten Hoffnung – die stürmische Südwestspitze Afrikas, an der der atlantische und der indische Ozen aufeinander treffen. Am besten eignet sich für einen Besuch am Kap der guten Hoffnung das Wochenende – man sollte schon den ganzen Tag dafür einplanen. Denn obwohl das Kap nur rund 40 Kilometer von Kapstadt entfernt liegt, gibt es auf dem Weg dorthin jede Menge zu entdecken.

Ausflug zum Kap der guten Hoffnung

Unsere Freiwilligen haben für die Dauer ihres Aufenthalts in der Regel einen Mietwagen gemietet. Das ist am praktischsten, um herumzukommen. Gerade auf dem Weg zum Kap möchte man immer wieder anhalten – zum Beispiel im Surferort Muizenberg, am berühmten Boulders Beach in Simon’s Town oder an einem der unzähligen Aussichtspunkte auf dem Chapman’s Peak Drive.

Diese Punkte sind übliche Zwischenstops auf dem Weg zum Kap der guten Hoffnung. In Muizenberg mit seinem entspannten Sufer-Vibe leben auch viele unserer Freiwilligen. Der kleine Vorort von Kapstadt ist nur wenige Autominuten vom Vrygrond Computer Lab entfernt. Auch sonst ist Muizenberg ein netter Ort, um ein paar Stunden am Strand oder bei einem leckeren Mittagessen zu verbringen – Cafés und kleine Bistros bieten alternative Küche an.

Zwischenhalt bei den Pinguinen in Simon’s Town

Auf dem Weg zum Kap wartet eine weitere Attraktion auf die Freiwilligen: Die Pinguine vom Boulders Beach. Hier hat sich vor Jahren eine Kolonie Jackass-Pinguine angesiedelt, die sich in Simon’s Town sehr wohl fühlen. Für ein Eintrittsgeld von wenigen Euro kann man die Meerestiere beim Schwimmen, Toben und Brüten beobachten. In Simon’s Town können außerdem zwischen August und November auch Wale gesichtet werden.

Von Simon’s Town geht es noch gut 30 Minuten weiter Richtung Süden bis Cape Point. Das Kap der guten Hoffnung liegt im Cape of Good Hope Naturschutzgebiet, das mit seinen knapp 7,5 Tausend Hektar den südlichen Teil der Kaphalbinsel einnimmt. Wie überall rund um Kapstadt gibt es hier eine erstaunliche Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten: Über 1.000 Fynbos-Arten, 30  Protea-Arten, 260 Vogelarten und Zebras, Strauße und Paviane nennen den Nationalpark ihren Lebensraum. Vom Eingangstor des Nationalparks, an dem auch der Eintritt von rund 10 Euro bezahl werden muss, sind es noch etwa 15 Minuten bis zum Cape Point.

Am Cape Point selbst steht ein alter Leuchtturm aus dem Jahr 1860. Man kann hinaufwandern oder eine Seilbahn nehmen. Auf dem Weg zum Leuchtturm hinauf eröffnen sich atemberaubende Ausblick auf das Meer und das Kap der guten Hoffnung selbst, das noch etwas weiter südlich liegt. Ein Wanderweg führt direkt vom Cape Point zum Kap – Dauer: Ungefähr 1,5 Stunden hin und zurück. Und am Kap der guten Hoffnung wartet es dann – das berühmte Schild mit der Aufschrift auf Englisch und Afrikaans. Nicht nur für unsere Freiwilligen ist ein Foto hier ein Muss.

Rückfahrt über den Chapman’s Peak Drive

Die Rückfahrt vom Kap der guten Hoffnung kann man leicht kombinieren mit einem wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Chapman’s Peak Drive, der als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt gilt. Und wer ihn einmal entlang gefahren ist, der bezweifelt das nicht! Der Weg von Nordhoek bis Hout Bay ist atemberaubend schön – es gibt unzählige Parkbuchten, an denen man anhalten und Fotos schießen kann.

Am Ende des Chapman’s Peak wartet der kleine Küstenort Hout Bay. Hier lässt sich der Tag abschließen mit frischem Fisch an der kleinen Waterfront des Städtchens oder mit einem Besuch des Hout Bay Harbour Market, der jedes Wochenende in einer Halle am Hafen stattfindet. Ein Drink, den Sonnenuntergang über dem Wasser bestaunen und Südafrika genießen – wer mit initiAID nach Kapstadt geht, kann das auch selbst erleben.