In Volunteering

initiAID Halbjahresrückblick 2018

Die erste Jahreshälfte ist vorbei und gern möchten wir mit euch – unseren Sponsoren, Mitgliedern, Unterstützern und Freiwilligen – einen Blick zurück auf die ersten sechs Monate des Jahres 2018 werfen. Denn 2018 ist nicht nur ein Jahr, in dem wir unsere Projekte weiterhin erfolgreich mit eurer Hilfe vorantreiben. Es ist auch das Jahr des 5-jährigen Bestehens von initiAID, einer studentischen Initiative, die 2013 mit zwei Mitgliedern startete und heute erfolgreich bedürftige Menschen durch Bildungsprojekte fördert und unterstützt.


Unser Jubiläumsevent, das am 6. Juni in Pforzheim stattfand, war vollgepackt mit interessanten Veranstaltungen wie einem interkulturellen Workshop unter dem Motto „Zusammen leben“, einem Kurzfilm, in dem zwei Frauen ihre Flucht- und Migrationsgeschichte erzählen sowie einem Theaterstück und dem Welcome Café unseres Projekts PERSPEKTIVE.

Ein großes Dankeschön für diesen Tag geht nicht nur an unseren Organisatoren, sondern auch an jeden von euch, der uns besucht hat, an unserem Workshop teilgenommen oder sich einfach mit Flüchtlingen, Mitgliedern oder Sponsoren ausgetauscht hat.


Zahlreiche Veranstaltungen auf dem Campus

An der Hochschule konnten wir mit zahlreichen Projekten auf dem Campus auf unsere Projekte aufmerksam machen. Wir freuen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren drei neuen Hochschulgruppen-Leiterinnen: Anna und Laura, die uns bereits im Vrygrond Computer Lab unterstützt haben, und Kati.

Bedanken möchten wir uns bei Andreas Knapp und Emil Martini, unseren beiden langjährigen Hochschulgruppenleitern, die unsere Projekte stets mit viel Begeisterung und Erfahrung begleitet haben und nun die Federführung abgeben. Sie bleiben initiAID jedoch weiterhin als Mitglieder erhalten, was wir sehr zu schätzen wissen.


Bereits alle Kosten durch Spendeneinnahmen gedeckt

Wir freuen uns ebenfalls sehr, euch mitteilen zu können, dass die bisherigen Einnahmen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen für das Jahr 2018 bereits bei 11.000 Euro liegen. Das bedeutet, dass für 2018 bereits alle Kosten in Höhe von 35.000 Euro gedeckt wurden.

Auch für 2019 rechnen wir wieder mit Kosten in gleicher Höhe und hoffen erneut auf die Unterstützung unserer Mitglieder und Sponsoren.


Ein durchwachsenes erstes Halbjahr im VCL

In unserem Projekt in Kapstadt waren im Jahr 2018 bisher schon fünf Freiwillige vor Ort, allerdings lief der Betrieb in der ersten Jahreshälfte eher schleppend. Durch Probleme mit dem Internet sowie Proteste im Township Vrygrond musste der Betrieb im Computer Lab für einige Wochen vollständig eingestellt werden oder lief nur teilweise.

Trotzdem können wie einen Erfolg von rund 500 Teilnehmern vermelden, die an unseren Basic Computer Kursen, Scratch Computer Kursen und Nachmittagskursen für Kinder, unseren Bewerbungstrainings und den Kursen unserer Partnerorganisationen teilgenommen haben.

Unser neuer Lab Manager Chwayitile Kiva leistet außerdem bisher gute Arbeit und unterstützt uns zuverlässig vor Ort.


Tolle Ergebnisse unserer Stipendiaten bei Build up Kids

Ebenfalls in Kapstadt startete im Januar das zweite Highschool-Jahr für die 15 Stipendiaten von Build up Kids. Neben wöchentlicher Betreuung und Mentoring erhalten neun von ihnen auch spezielle Mathematik-Tutorien, da sie ein Schule für Mathematik und Technik besuchen.

Wir konnten auch in diesem Schuljahr bislang gute Erfolge verzeichnen – so gut wie alle unserer Stipendiaten erhielten die Note „Excellent“, was in Deutschland etwa eine 1,5 bedeuten würde.

Besonders hervorheben möchten wir gerne die Erfolgsgeschichte unserer Stipendiatin Kaulthar Adams, die wegen ihrer guten Ergebnisse in Mathematik von ihrer Highschool ausgewählt wurde, um an einem Mathematiktest der University of Cape Town teilzunehmen. Der Test dient als Bewerbung für weitere Förderprogramme, mit denen Unternehmen talentierte Kinder unterstützen.


Positive Entwicklung beim Projekt PERSPEKTIVE

Durchweg zufrieden sind wir auch mit den Entwicklungen unseres Flüchtlings-Projekts PERSPEKTIVE. Diess Jahr fanden bereits mehrere Welcome Cafés statt. Dabei sitzen studieninteressierte Flüchtlinge und Studierende der Hochschule Pforzheim gemütlich beisammen und tauschen sich über Studienmöglichkeiten und kulturelle Unterschiede aus. Inzwischen haben auch vier Geflüchtete ihr Studium begonnen.

Zwei weitere befinden sich im Vorstudium KATAPULT – einem kostenfreien, einsemestrigen Orientierungsstudium der Hochschule Pforzheim.

initiAID plant, zukünftig auch an Schulen aktiv zu werden und dort Schüler mit Fluchthintergrund über weitere Bildungswege zu informieren. Hier freuen wir uns sehr über Freiwillige, die uns bei diesem neuen Projekt unterstützen möchten.


Im Juli freuen wir uns besonders auf den Besuch von Jamie Swarts hier in Pforzheim, einem Vorstandsmitglied unserer südafrikanischen Partnerorganisation The Compass Trust. Auch für die zweite Jahreshälfte sind noch weitere spannende Projekte geplant und wir freuen uns auf reghafte Beteiligung und Unterstützung.

Alle Informationen dazu findet ihr wie immer hier auf unserer Webseite oder Facebook.

Unseren Halbjahresbericht könnt ihr hier als PDF herunterladen.

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