In Bildung schafft Perspektiven,Erfahrungen unserer Freiwilligen

Halbzeit Freiwilligenarbeit Anna und Laura

Die zwei freiwilligen Anna und Laura haben bereits von Pforzheim aus bei intiAID mitgerabeitet. Jetzt sind sie seit einigen Wochen in Kapstadt, Südafrika vor Ort und berichten:

Wir waren ja beide schon initiAID Mitglieder und nachdem wir in Deutschland schon immer fleißig versucht haben Geld zu sammeln für unsere Projekte, wollten wir sehen wie das ganze denn vor Ort aussieht. Deshalb haben wir uns für die Freiwilligenarbeit beworben. Wir haben uns entschieden ein Urlaubssemester einzulegen, um sechs Monate vor Ort zu verbringen und auch Zeit zum Reisen zu haben.
Nachdem wir uns für die Freiwilligenarbeit beworben hatten und feststand, dass wir nach Kapstadt fliegen, wurden wir von Yannik und Michi bei den Vorbereitungen unterstützt. Genauer gesagt bedeutet das, dass die beiden uns bei der Wohnungs- und Autosuche zur Seite standen und uns auch sonst jede Frage beantwortet haben.

Kapstadt hieß uns als wir dann ankamen regnerisch willkommen, was angeblich Glück bringen soll. Seitdem mussten wir keinen so starken Regen mehr miterleben.
Die Menschen hier in Südafrika haben uns alle so offen und warm empfangen und das hat sich bis jetzt nicht geändert, alle sind super freundlich und offen und lachen gern.
In unserer Zeit hier haben wir schon sehr viel gemacht:
• Wir waren oft essen, da das hier im Vergleich zu Deutschland günstiger ist.
• Wir waren schon auf mehreren Township Partys mit den Mitarbeitern aus dem Vrygrond Community Center, in welchem sich auch das Lab befindet.
• Wir haben unseren Sportsgeist bewiesen und sind zweimal auf den Tafelberg gewandert.
• Wir sind an verschiedenen Stränden gewesen und haben uns in das eiskalte Meer getraut.
• Wir sind mit unserem Besuch die Garden Route gefahren.
• Wir waren Surfen mit den Kindern von den Surfprojekten, die wir auch im Lab unterrichten.
• Wir haben auf Robben Island Mandelas Gefängniszelle gesehen und wurden von einem ehemaligen Insassen durch das Gefängnis geführt.
• Wir haben super Leute kennengelernt, welche uns weitere Erfahrungen ermöglicht haben. Unter anderem, waren wir auf einer Fashion Show, konnten eine Tag in einem Fernsehstudio verbringen und waren bei einem Musikvideodreh der Band eines Freundes dabei.
• Wir waren auch in einer Grundschule im Township und haben Sportkurse gehalten.
• Und natürlich haben wir auch selbst Computerkurse im Lab gehalten.

Wir haben uns ganz schnell an den Linksverkehr gewöhnt, daher war auch der Tagesausflug zum Kap der Guten Hoffnung und der Road Trip über die Garden Route kein Problem.
Es gab bisher kaum Momente in denen wir uns unwohl oder gar unsicher gefühlt haben. Man beachtet halt ein paar Dinge, wie man es in jeder großen Stadt auch macht.
An ‚African time’, also daran dass alles eine halbe Stunde bis Stunde später stattfindet als geplant mussten wir uns erst gewöhnen. Apropos Pläne, die werden hier fast immer umgeworfen. Dadurch gab es auch Momente, in welchen wir uns die deutsche Pünktlichkeit und Genauigkeit hierher gewünscht haben.
Das Unterrichten der Computer Kurse war auch etwas ganz Neues für uns und wir sind echt froh diese Erfahrung zu machen, auch wenn wir uns nicht vorstellen können später Lehrer zu werden. Auf jeden Fall sind wir nun geübter in Bezug auf Präsentationen, vor Allem in englischer Sprache.
Generell haben wir uns hier angewöhnt, wenn etwas nicht klappt uns nicht unnötig aufzuregen, sondern zu lachen. Zum Beispiel als uns ein Reifen geplatzt ist oder als wir das Licht vom Auto anhatten und dann die Batterie leer war oder die Kreditkarte nicht mehr aus dem Automaten herauskam. Obwohl wir selbst nicht erwartet hätten, dass wir über solche Dinge lachen, sind wir wohl schon etwas an diesen Situationen gewachsen und nun fürs Leben gewappnet – oder zumindest können wir jetzt ein Auto Kickstarten und Fremdstarten und wissen wie man Reifen wechselt.

Was uns besonders gut gefällt, ist dass man bei initiAID – sowohl in Deutschland als auch in Kapstadt – seine eigenen Ideen einbringen kann, bei der Umsetzung unterstützt wird und jeder kann das machen was ihm liegt. So sind wir gerade dabei einen ‚Online Collaboration’ Kurs zu erstellen und wollen einen Fragebogen konzipieren, um festzustellen, wie viel unsere Kurse den Menschen in der Community nutzen und wo es Verbesserungspotenzial gibt.

Kapstadt begeistert uns mit seiner schönen Natur und den freundlichen Menschen und wir können es jedem nur wärmstens empfehlen hierher zu kommen und sich selbst ein Bild zu machen. Unsere Freunde und Verwandte die uns besucht haben waren zumindest begeistert, genau wie alle Anderen die schon einmal hier waren.

Wenn ihr mehr wissen wollt, könnt ihr gerne mal auf Facebook bei uns vorbei schauen.

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